Bundesweite Vernetzung (KOS, BAG, DFB und DFL)

Das Fan-Projekt arbeitet nach den Bestimmungen des nationalen Konzeptes Sport und Sicherheit. Dadurch entspricht das Projekt den Qualitätskriterien der Koordinationsstelle Fan-Projekte (KOS) in Frankfurt Main. Die KOS ist die Bundeszentrale der Fan-Projekte und zuständig für Fort- und Weiterbildung, Konzeptentwicklung, Einrichtung neuer und Betreuung bestehender Fan-Projekte, um nur die wichtigsten Aufgaben zu nennen.

Darüber hinaus ist das Fan-Projekt Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Fan-Projekte (BAG Fan-Projekte), einer bundesweiten Interessensvertretung aller Fan-Projekte. Seit sechs Jahren ist der Leiter des Fan-Projektes Berlin, Ralf Busch auch gewählter Sprecher der BAG Fan-Projekte. Dieses Netzwerk dient vor allem dem inhaltlichen Austausch auf Bundesebene und der Entwicklung gemeinsamer Strategien in der pädagogischen Fanarbeit.

Das Projekt ist weiterhin durch seinen Leiter in diversen Gremien des DFB und der DFL aktiv vertreten. Zu nennen sei hier nur die AG Fan-Dialog, in welcher Fanvertreter, Vertreter von DFB und DFL sowie Fanbeauftragte der Vereine und Fan-Projekte über alle relevanten Themenbereiche des Profifußballs diskutieren und Problemlösungsstrategien entwickeln.


Berliner Netzwerke

Auf Berliner Ebene ist das Projekt Mitglied im Örtlichen Ausschuß Sport und Sicherheit (ÖASS) und arbeitet aktiv in beiden Unterarbeitsgruppen, Sicherheit und Prävention, mit. Der ÖASS hat die Aufgabe, auf regionaler Ebene ein mit allen am Fußballgeschehen beteiligten Institutionen ein tragfähiges Sicherheitskonzept zu entwickeln, um somit zum reibungslosen Ablauf von Fußballspielen beizutragen.

Fußballkulturbereich

Das Fan-Projekt kooperiert im Bereich Fußballkulturarbeit eng mit dem Fußballkulturverein Brot & Spiele Berlin e.V.. Das herausragende Projekt ist hierbei das jährlich stattfindende Internationale Fußballfilmfestival 11mm.

Träger

Im Bereich Jugendsozialarbeit ist das Projekt im engen Verbund mit den weiteren Projekten der Sportjugend Berlin. Regelmäßige Projektrunden sorgen hierbei für einen über den eigenen Bereich hinausgehenden Austausch zu allgemeinen Themen der Jugendhilfe.

Vereine

Natürlich arbeitet das Fan-Projekt eng mit den Fanbeauftragten der jeweiligen Vereine zusammen. Besonders die Entwicklung von Strategien und Aktivitäten in den Bereichen Antirassismus und Fanbetreuung stehen im Vordergrund. So ist das Fan-Projekt sowohl beim 1. FC Union als auch bei Hertha BSC im jeweiligen Sicherheitsbeirat, in dem über die Verhängung von Stadionverboten entscheiden wird, aktiv beratend tätig.

Beirat

Das Projekt selbst wird beratend begleitet und unterstützt durch einen Beirat, in dem neben den Vereinen auch Fans, die Fachhochschule für Sozialarbeit (ASFH), die zuständige Senatsverwaltung, Justiz und Polizei vertreten sind.